Liedtexte digital

Wirtshaussingen mit der Dorfmuseum-Musi

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A gånze Weil

1. A gånze Weil håm ma heut' g'sunga und g'spielt
und g'spürt, dass a sunst ålles stimmt.
|: Die Zeit håt Bestånd, wo mir san beinånd,
des ålls von da Musi herkimmt. :|

2. Und weil ma die Zeit hålt nit aufhålten kånn,
drum müass ma hålt doch ausanånd,
|: mir stell'n uns in' Kroas und singen no oans
und geb'n uns zum Abschied no d' Hånd. :|

3. Drum, liabe Leut', g'freun ma uns aufs nächste Mål,
mir kemman gånz g'wiss wieder zsåmm.
|: Für heut guate Nåcht, roast's hoam mit Bedåcht,
vergesst's nit die Stund' mitanånd! :|

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Aber dich gibt's nur einmal für mich

Es gibt Millionen von Sternen.
Uns're Stadt, sie hat tausend Laternen.
Gut und Geld gibt es viel auf der Welt,
aber dich gibt's nur einmal für mich.

Es gibt tausend Lippen, die küssen;
und Pärchen, die trennen sich müssen.
Freud' und Leid gibt es zu jeder Zeit,
aber dich gibt's nur einmal für mich.

Schon der Gedanke, dass ich dich einmal verlieren könnt',
dass dich ein and'rer Mann einmal sein Eigen nennt;
er macht mich traurig, weil du für mich die Erfüllung bist.
Was wär die Welt für mich ohne dich?

Es blüh'n viele Blumen im Garten.
Es gibt viele Mädchen, die warten.
Freud' und Leid gibt es zu jeder Zeit,
aber dich gibt's nur einmal für mich.

Schon der Gedanke,...

Es gibt sieben Wunder der Erde.
Tausend Schiffe fahren über die Meere.
Gut und Geld gibt es viel auf der Welt,
aber dich gibt's nur einmal für mich.

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Ade zur guten Nacht

1. Ade zur guten Nacht, jetzt wird der Schluss gemacht,
dass ich muss scheiden.
|: Im Sommer da wächst der Klee, im Winter,
da schneibt's den Schnee, da komm ich wieder. :|

2. Es trauern Berg und Tal, wo ich so viel tausendmal
bin drübergangen;
|: das hat deine Schönheit gemacht, die mich
zum Lieben gebracht mit großem Verlangen. :|

3. Das Brünnlein rinnt und rauscht wohl dort am Hollerstrauch,
wo wir gesessen.
|: Wie mancher Glockenschlag, da Herz
bei Herzen lag, das hast du vergessen. :|

4. Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld
mit ihrem Lieben.
|: Ade zur guten Nacht, jetzt ist der Schluss gemacht,
dass ich muss scheiden. :|

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Altes Fuhrmannslied

1.

Måcht da Håhn in da Fruah ´n erst'n Krahra, da reck i mei Köpferl in d' Höh.

I bin hålt a Fuhrmann, a rahra, nimm d' Peitsch'n in d' Hand und schrei' hö!

Refr.:

|: I schrei' hü, i schrei' ho, i schrei' allaweil wista ho! :|

2.

I håb hålt zwoa kohlschwårze Råppn, san eing'spannt in an vierzöllign Wåg'n.

I håb hålt mei Freud, wånns schön tråpp'n, dås kaun i koan Menschn nit sågn.

3.

I håb jå a büldsaubers Maderl, is g'schnitzt aus an ebenen Holz.

Sie wåscht ma den Wåg'n und schmiert d' Raderl, drum bin i auf sie går so stolz.


Amara, das Zigeunermädchen

1.

Amara, das war ein Zigeunermädchen – mit ihrem schön gelockten schwarzen Haar.

|: Erzählt mir einst so viel aus ihrem Leben, Zigeunerkind, Amara, wie es war. :|

2.

Mit einem Pferd und dem bedeckten Wagen hat sie die schöne Welt sich angesehn.

|: Die Heimat ja, das ist die lange Straße, wir seh'n die Sternlein drob'n am Himmel steh'n. :|

3.

Ein fahrend' Volk, so nannten uns die Leute, Zigeuner sind im Land und das bringt Schmerz.

|: So sprach Amara, das Zigeunermädchen, sind Menschen nur und haben auch ein Herz. :|

4.

Zum Abschied reicht Amara mir die Hände, vielleicht dass wir uns einmal wiederseh'n.
|: Für heut' kann ich nicht länger bei dir bleiben, muss wieder ins Zigeunerlager gehn. :|


Auerhahn

1.

Steig' ich den Berg hinauf, das macht mir Freude! Ein junges Mäderl bei der Hand, das macht mir Spaß!

  • : Sie håt zwei wunder-, wunderschöne blaue Augen und einen rosaroten Mund, den küsst mein Mund! :|

2.

Kennst du den Auerhahn, sein bunt' Gefieder? Kennst du den Auerhahn, sein bunt' Geschweif?

  • : A so a Auer-, Auerfeder trågt a jeder gern, sogår die ållerfeinsten Herrn mit zwoa, drei Stern'! :|

3.

Siehst du den Auerhahn dort im Gebirge? Siehst du den Auerhahn dort im Gebüsch?

  • : I låss' mi nieder-, niederfålln und låss mei Büchsn knålln und wia i aufi-, aufischau is er oberg'folln. :|

Auf, auf zum fröhlichen Jagen

1.

Auf, auf zum fröhlichen Jagen, auf in die grüne Heid'!

Es fängt schon an zu tagen, es ist die schönste Zeit.

Die Vöglein in den Wäldern sind schon vom Schlaf erwacht

und haben auf den Feldern das Morgenlied vollbracht.

Tridihejo, di heijo, di jedi, hedi o tridio, hejo, di hejo di tridio, tridio!

2.

Frühmorgens als der Jäger in' grünen Walde kam,

da sah er mit Vergnügen das schöne Wildbret an.

Die Gamslein Paar um Paare, sie kommen von weit her.

Die Rehe und das Hirschlein, das schöne Wildbret schwer. Tridihejo,…

3.

Das edle Jägerleben vergnüget meine Brust.

Dem Wilde nachzustreifen ist meine höchste Lust.

Wo Reh und Hirsche springen, wo Rohr und Büchse knallt,

wo Jägerhörner klingen, da ist mein Aufenthalt. Tridihejo,…

4.

Das Gras ist unser Bette, der Wald ist unser Haus.

Wir trinken um die Wette das klare Wasser aus.

Lasst drum die Faulen liegen, gönnt ihnen ihre Ruh'!

Wir jagen mit Vergnügen dem schönen Walde zu. Tridihejo,…


Auf dem Berg so hoch da droben

1.

|: Auf dem Berg so hoch da droben, da steht ein Schloss. :|

Drinnen singt man frohe Lieder, steigt ein Schifflein wohl auf und nieder,

|: steigt ein Schifflein wohl in die Höh', ja Höh', weil wir fahren auf dem Neusiedler See. :|

2.

|: Früh am Morgen steigt der Weidmann bergauf, bergab. :|

Hat er eine Gans geschossen, hat er sie zu Tod getroffen,

|: jubelt er voller Freud juche, juche, weil er's g'schossen hat am Neusiedler See. :|

3.

|: Lebet wohl, ihr Brüder alle und denkt an mich. :|

Wollt ihr mir noch etwas schenken, schenkt es mir zum Angedenken.

|: Tief im Herzen, da tut's mir weh, ja weh, weil ich scheiden muss vom Neusiedler See. :|


Aus Böhmen kommt die Musik

1.

Adam, der sprach nach sieben Tagen: "Oh Herr, ich muss dir sagen: die Erde ist schön.

Aber – mir scheint, du hast indessen das Wichtigste vergessen, so wird es nicht geh'n."

Menschen brauchen auch Musik und Gesang, fröhlichen Klang ein Leben lang.

Aber unser Herrgott lächelt und spricht: "Du denkst an Böhmen nicht."

Refr.:

Aus Böhmen kommt die Musik, sie ist der Schlüssel zum Glück

und alle Türen sperrt sie auf bis in den Himmel hinauf.

Glaub' mir, aus Böhmen kommt die Musik, zu Herzen geht jedes Stück.

In diesem wunderschönen Land ist jeder ein Musikant.

2.

Heute erklingt zu jeder Stunde ein Lied wie Rosamunde in Moll und in Dur.

Die Böhmen – wie sie mit schönen Tönen die ganze Welt verwöhnen – wie machen sie's nur?

Mitten in New York, in Rom und in Bern, auf Inseln ganz fern – da hört man es gern.

Plötzlich trägt der Wind dir Töne ins Ohr, das kommt dir böhmisch vor.